Ein Holzbuch mit Werkzeugen und Holzobjekt wird bearbeitet und dann frei wählbar weitergegeben (ohne Kosten).
Ein Holzbuch mit Werkzeugen und Holzobjekt wird bearbeitet und dann frei wählbar weitergegeben (ohne Kosten). Aussergewöhnliche Erlebnisse aus unscheinbaren Gegebenheiten - fingerbuch ist ein Versuch dazu.
- den offensichtlichen Gegenstand, das Pferdchen und das Holzbuch, nicht beachten
- die Bewegungen der eigenen Hand, die visuellen und akustischen Erscheinungen der Gegenstände wahrnehmen
- die Wahrnehmung sich selbst überlassen (insbesondere das Denken für einen Moment aussetzen)
Das Buch und fast allen Inhalt stelle ich selber auf meine Kosten her. Ich hoffe es erfreut und bin gespannt wie viele Hände es trifft.
Lieber Gruss, Reto

1
Auseinanderziehen zum Öffnen

2
Inhalt entnehmen, begreiffen.

3
Mit dem Bleistift eine ca. 5mm x 5mm grosse Stelle an einem den Bauteile des Pferdchens markieren.
Alles für einen Tag weglegen.

4
Die markiere Stelle bearbeiten - die eigenen Bewegungen beachten, das Ergebnis am Holz nicht beachten.
Das Buch und die Werkzeuge sind wie eine Geige die Du spielst, die Holzspäne wie die Töne, das Pferdchen wie eine Komposition. Das Wichtigste ist nicht greifbar: das Erlebnis
- bearbeiten kann bedeuten schneiden, schaben, schleifen, leimen
- übrige Holzstückchen immer zurück ins Buch, vielleicht will jemand daraus etwas schnitzen und es aufleimen
- das Pferdchen wird erst nach vielen Personen Gestallt annehmen

5
Ein Bild der Arbeit und dem Buch als Hintergrund an info@driftr.ch senden (evtl. veröffentliche ich es annonymisiert auf dieser Seite und/ oder linkedIn).
Im Notitzheftchen einen Eintrag machen.

6
Das Buch Jemandem weitergeben:
- an Volljährige
- falls etwas fehlt oder defekt ist, mich (Reto) kontaktieren
Mary Wigman sagt Tanz entsteht ausschliesslich ausserhalb des Wissens. Dimitri spricht von "diesem Moment" auf der Bühne, Sergiu Celibidache vom "Erleben" der Musik.
Falls ich halbwegs richtig verstanden habe, kann man all das grundsätzlich suchen, indem man "den alltäglichsten, banalsten Handlungen eine Schönheit, eine Würde, eine Poesie" verleiht." (Dimitri) Und dabei, gemäss Mary und Sergiu, immer etwa wieder das Denken beiseite legen. Ungefähr so etwas versuche ich wohl hier :-)
Merci viu mou und liebe Gruess Reto